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sanierungen
Städtebau Consulting Wettbewerbe

WOHNBAU

Leitnergasse Graz
Leitnergasse 6 und 6a
in Planung
Moserhofschlösslareal Graz
Moserhofschlösslareal
im Bau
Wohnprojekt Rudolfstraße Graz, Rudolfstraße
6 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 8
in Planung
J.-Redtenbacher-Gasse Graz, Jakob-Redtenbachergasse
51 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3, 6 u. 7
in Planung
Graz, Kalvariengürtel Graz, Kalvariengürtel
27 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
im Bau
Graz, Waltendorfer Höhe Graz, Waltendorfer Höhe
4 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6 u. 7
2009
Graz, Grottenhofstraße 4.BA Graz, Grottenhofstraße
4.Bauabschnitt, 60 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
in Planung
Graz, Grottenhofstraße 3.BA Graz, Grottenhofstraße
3.Bauabschnitt, 46 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
in Planung
Graz, Grottenhofstraße 2.BA Graz, Grottenhofstraße
2.Bauabschnitt, 67 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2010
Graz, Radegunderstraße Graz, Radegunderstraße
49 Wohnungen
Teilleistungen 1 u. 2
Projekt 2008
Linz, Spittelwiese 3 Linz, Spittelwiese 3
10 Wohnungen
Umbau und Aufstockung
Teilleistungen 1, 2, 7
im Bau
Zimmerplatzgasse Projekt: Graz, Zimmerplatzgasse
Büro-, Betriebs- und Wohnprojekt
ca. 14.000m² Nutzfläche, ca. 350 Tiefgaragenplätze
(in Zusammenarbeit mit Arch. Heinz Spuller)
2008
St.Peter-Hauptstraße 290 Graz, St.Peter-Hauptstraße 290
24 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
Anerkennungspreis des Landes Steiermark für beispielhaften Wohnbau
2008
Kalwang 5.BA Kalwang
5.Bauabschnitt, 10 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3, 6
2007
Graz, Pfarrweg Graz, Pfarrweg
4 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 7
2007
Königshoferstraße Graz, Königshoferstraße
14 Wohnungen
2007
Gleisdorf, Hartbergerstraße
2.Bauabschnitt 30 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2008
Gleisdorf 1.BA Gleisdorf, Hartbergerstraße
1.Bauabschnitt 24 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2007
Graz, Körösistraße Graz, Körösistraße
5 Wohnungen und Büros
Teilleistung 1 - 3
2006
Gössendorf Gössendorf, Querstraße
67 Wohnungen
Teilleistung 1
2002
Gössendorf 1 Gössendorf, Querstraße, 1. Bauabschnitt
35 Wohnungen
Teilleistungen 2 - 4, 6
2004
Gössendorf 2 Gössendorf, Querstraße, 2. Bauabschnitt
19 Wohnungen
Teilleistungen 2 - 4, 6
2007
Gössendorf 3 Gössendorf, Querstraße, 3. Bauabschnitt
12 Wohnungen
Teilleistungen 2 - 4, 6
2010
Waldertgasse 4.BA Graz, Waldertgasse, 4. Bauabschnitt
66 Wohnungen
Teilleistungen 4 und 6
2008
Graz, Kaiser-Josef-Platz 2
Aufstockung Hofgebäude, 1 Wohnung
Teilleistungen 1 - 3
2008
Thal bei Graz
14 Wohnungen
Teilleistung 1
Projekt 2008
Göstingerstraße Graz, Göstingerstraße
Seniorenpflegehaus 48 Betten
Seniorenwohnhaus 27 Wohnungen
Teilleistung 1
Projekt 2007
Graz, Dietrichsteinplatz
"ASTORIA - Garage"
15 Wohnungen
Teilleistung 1
Projekt 2007
Körösistraße Graz, Körösistraße "GAK"
35 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
Gesamtwohnanlage in Zusammenarbeit mit Arch. Neuwirth
2007
Graz, Waldertgasse, 3. Bauabschnitt
27 Wohnungen
Teilleistungen 4 und 6
2007
Graz, Waldertgasse, 2. Bauabschnitt
47 Wohnungen
Teilleistungen 4 und 6
2007
Graz, Waldertgasse, weitere Bauabschnitte
145 Wohnungen
in Zusammenarbeit mit Arch. Neuwirth
Teilleistungen 1 - 3
2002
Waldertgasse, Baustelle am 2.12.2003 Graz, Waldertgasse, 1. Bauabschnitt
66 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
in Zusammenarbeit mit Arch. Neuwirth
2004
Mürzzuschlag, Skriwangründe
5. Bauabschnitt, 12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
2005
Graz, Händelstraße Graz, Händelstraße
12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2005
Eggersdorf
15 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2005
Graz, Zanklstraße
22 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2005
Schippingerstraße Graz, Schippingerstraße
65 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2005
Schöckelbachweg Graz, Schöckelbachweg
26 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6 u. 7
2004
Raaba, Pfistergrund Raaba, Pfistergrund
25 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
Projekt 2003
Graz, Rossmanngasse
12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2003
Polzergasse Graz, Polzergasse
14 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6

Presseartikel "wohnenplus"
2003
Oeverseegasse Graz, Oeverseegasse
34 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2003
Kalwang
4. Bauabschnitt, 16 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2002
Mürzzuschlag, Skriwangründe
4. Bauabschnitt, 12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
2002
Purgleitnerstraße Graz, Purgleitnerstraße 36, 38, 44, 46
18 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2002
Münzgrabenstraße Graz, Münzgrabenstraße
18 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2002
Graz, Reselgasse 17
12 Wohnungen und 7 Büroeinheiten
Teilleistungen 1 - 3
Projekt 2001
Wiesingergasse Graz, Wiesingergasse
8 Wohnungen
Teilleistungen 1-3
2001
Lannach, Kaiserberg
24 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2001
Hubertusstraße Graz, Hubertusstraße
98 Seniorenwohnungen
Teilleistungen 1 - 5
2001
Graz, Feuerbachgasse
235 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2000
Knittelfeld Knittelfeld, Parkstraße / Schmittstraße
43 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2000
Leitnergasse Graz, Leitnergasse
11 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2000
Gratkorn Kirchenviertel Gratkorn Kirchenviertel
Bauteile C, D, 38 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
2000
Rudersdorferstraße Graz, Rudersdorferstraße
2. Bauabschnitt, 30 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
2000
Schumanngasse Graz, Schumanngasse 26
15 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
2000
Dietrichsteinplatz Graz, Dietrichsteinplatz
4 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
1999
Rudersdorferstraße Graz, Rudersdorferstraße
74 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
1999
Kapuzinergründe Graz, Kapuzinergründe / Heinrichstraße - Schönbrunngasse
75 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1999
ARLAND Graz, Weinzöttlstraße
Projekt ARLAND, 2. Bauabschnitt
56 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
1999
Banngrabenweg Graz, Banngrabenweg, 1. Bauabschnitt
20 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
1999
Mürzzuschlag, Skriwangründe
3. Bauabschnitt
13 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
1998
Baumschulgasse Graz, Baumschulgasse
22 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
1997
Graz, Neuholdaugasse
154 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1997
Wienerbergergründe Graz, Wienerbergergründe
4. Baustufe - 103 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 5
1997
Gnas
12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1997
St. Johann i. d. Haide
6 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1997
Kalwang
3. Bauabschnitt: 21 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
1997
ARLAND Graz, Weinzöttlstraße
Projekt ARLAND, 1. Bauabschnitt
Teilleistungen 1 - 4, 6
136 Wohnungen und ca. 2.000 m2 sonstige Nutzungen
Gesamtkoordination für 312 Wohnungen
1997
Rückertgasse Graz, Rückertgasse
9 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 7
1997
Graz, Macherstraße
7 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3, 6
1997
Mariatrosterstraße Graz, Mariatrosterstraße 160
32 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1997
Innerhoferstraße Graz, Innerhoferstraße
56 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1996
Stubenberg am See
1. Bauabschnitt: 8 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1996
St. Margarethen / Raab
12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1996
Gersdorf
1. Bauabschnitt: 6 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1996
Graz, Schererstraße
Projekt REININGHAUS WEST
159 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
2004
Graz, Rudolfstraße
11 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
1996
Seiersberg Seiersberg, Heidenreichstraße
27 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
1996
Banngrabenweg Graz, Banngrabenweg, 2. Bauabschnitt
30 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
1995
Schumanngasse Graz, Schumanngasse 24
23 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3, 6
1995
Pomisgasse Graz, Pomisgasse
63 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3, 6
1995
Graz, Humperdinckgasse
6 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
1994
Graz, Stiftingtalstraße
52 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1994
Kalwang/Modell Steiermark
2. Bauabschnitt: 15 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
1994
Trieben, Koidlgründe
2. Baustufe: 9 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1994
Leoben, Kärntnerstraße
12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 7
1994
Mürzzuschlag, Skriwan-Gründe
2. Bauabschnitt: 20 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1994
St. Stefan ob Leoben
1. Bauabschnitt: 9 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 7
1993
Voitsberg Köflach, Gradenberg
16 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
1993
Albert-Schweitzer-Gasse Graz, Albert-Schweitzer-Gasse 23
10 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4, 6
1993
Riegersburg Riegersburg
2. Baustufe: 12 Wohnungen
Teilleistung 1
1993
Voitsberg Voitsberg, Holwegstadel
7 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
1992
Trieben Trieben, Koidlgründe
1. Baustufe: 24 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1992
Gleisdorf
21 Eigenheime u. Reihenhäuser
22 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 4
1991
Trautmannsdorf
Bebauungskonzept
18 Wohnungen
1991
Leoben Leoben, Waasenplatz 4
11 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 7
1991
Mürzzuschlag, Skriwan-Gründe
1. Bauabschnitt: 39 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 3
1991
Köflach Köflach, Propststall
12 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6, örtl. BA
1991
Kalwang, Bärnplatz
9 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 7
1990
Riegersburg
1. Baustufe: 15 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
1990
Papierfabrikgasse Graz, Papierfabrikgasse
8 Wohnungen
Teilleistungen 1, 2, 6
Text
1989
Morellenfeldgasse Graz, Morellenfeldgasse 19
9 Wohnungen und ca. 200 m2
Büro- und Geschäftsfläche
Grazer Wechselseitige Versicherung
Teilleistungen 1 - 8
1988
Graz, Wienerbergergründe
1. Baustufe: 70 Wohnungen
Mitarbeit als österr. Kontaktbüro für Arch. Ralph Erskine, Stockholm
Teilleistungen 1 - 3
1988
Dominikanergasse Graz, Dominikanergasse 5
10 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 6
1986
Kalwang Kalwang / Modell Steiermark
1. Baustufe: 19 Wohnungen
Teilleistungen 1 - 8, örtl. BA
1986
Graz, Algersdorferstraße 31
16 Wohnungen für Schwerkörperbehinderte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umweltforschung
Teilleistungen 1 - 8, örtl. BA
1983
St. Kanzian/Kärnten
Ferienheim der Firma Pengg/Thörl
1. Baustufe Teilleistungen 1 - 8, örtl. BA
1974
St. Kanzian/Kärnten
Ferienheim der Firma Pengg/Thörl
2. Baustufe Teilleistungen 1 - 8, örtl. BA
1980
Kreutzer Krisper

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Architektur im Spannungsfeld von Tradition und Innovation

Lampugnanis Perspektiven wurden als konservativ gescholten, in ihrem Kern aber (zu diesem Schluss kommt auch Moewes) sind sie sehr wohl geeignet, gerade dem Wohnbau jene Qualität zu sichern, die er heute braucht und in den kommenden Jahren verstärkt brauchen wird. Was diese Perspektiven nicht meinen (und das ist möglicherweise der Irrtum der Kritiker), ist die Einengung planerischer Kreativität, die Behinderung der Entwicklung neuer Technologien und der Verzicht auf Vielfalt. Kurz: die Rückbesinnung auf Tradition wie sie Lampugnani und Moewes sehen, ist kein Widerspruch zur Forderung nach Innovation. Tradition wird vielmehr als notwendige Basis des Fortschritts definiert.

Eine Sichtweise, an der gerade in der Architektur viel dran ist. Denn anders als möglicherweise in rein technischen Sparten, bringt hier der spontane Geniestreich wenig. Architektur ist nicht in erster Linie als "Maschine" zu sehen, auch wenn Le Corbusier dieses Wort im Zusammenhang mit seinen Schöpfungen durchaus verwendete. Architektur, zumal im Wohnbau, hat zu komplexe Bedürfnisse zu befriedigen, als dass sich ein Haus mit, sagen wir, einem Auto vergleichen ließe (und mag noch so viel digitale Elektronik in ihm stecken).

Fortschritt in der Architektur ist ein eher evolutionärer Prozess, ein behutsames Übersetzen von technologischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Erkenntnissen in gebaute Wirklichkeit. Dazu noch einmal Moewes: "Am Beispiel des 19. Jahrhunderts läßt sich entsprechend nachweisen, dass eben nicht idealistische Stilspekulationen und Projektionen zu tatsächlicher Innovation führen, sonder nur die strikte, unspekulative Umsetzung erkannter ökonomischer, technischer und sozialer Anforderungen."

Natürlich: ökonomische, technische und soziale Anforderungen haben sich seit den wichtigen Reformbewegungen des 19. Jahrhunderts in Richtung eines qualitativ hochstehenden Wohnbaus für viele zweifellos verändert. Aber der Blick auf Entwicklungen vor allem der Jahrhundertwende und später dann jenen der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts (Stichwort: "Das rote Wien") lohnt sich nach wie vor. Im Positiven wie im Negativen. Denn Traditionen haben den Vorteil, dass an ihnen auch Fehler ablesbar sind, dass Lehren gezogen werden können. Das ursächlich mit der Wohnqualität zu tun, die dieser "klassische Superblock" (Friedrich Achleitner) auch heute noch bietet, sehr wohl aber mit Ideologie hinter dieser Qualität: Wohnbau als politisches Programm.

Dass nach dem Zweiten Weltkrieg der Wohnbau von anderen Notwendigkeiten bestimmt war, liegt auf der Hand. Aber Politik war auch hier ein wichtiger Motor des Wiederaufbaus. Das Wohnungseigentumsgesetz von 1948 und das Wohnungs-wiederaufbaugesetz von 1949 schufen in Österreich die Basis, auf der zunächst die Gemeinden und die Wohnbaugenossenschaften dringlichen Bedarf nachkamen. Die Aspekte der baulichen Qualität rückten nicht nur bei uns in den Hintergrund, obwohl ab Mitte der Fünfziger Jahre das System der ÖNORM Standards vorgab.

Wo heute die Diskussion um den Fortschritt im Wohnbau geführt wird, dreht es sich um die Themen wie Wohnbauförderung und die zukünftige Aufbringung der Mittel hiefür, um den vielleicht bald gesättigten Markt, um eine Deregulierung im Bereich der Verfahren, um neue Wohnformen — Stichwort Wohnen und Arbeiten, um alternative Konstruktionen — Geschossbauten in Holzbauweise, um alternative Energiekonzepte, um das verstärkte Engagement bei der Gestaltung der Gärten und Außenanlagen und um die Frage, wie hoch der Anteil der Architekten an der Planungsleistung sein muss oder soll oder darf, damit die "städtebauliche und baukünstlerische Qualität" (Zitat aus der Durchführungsverordnung zum Steier-märkischen Wohnbauförderungsgesetz 1993) gewährleistet werden kann.

Der Wohnbau der Zukunft muss, glaube ich, nicht neu erfunden werden. Wenn sich alle Beteiligten auf der Basis vorhandener Traditionen und gegenseitiger Achtung zusammentun, um unaufgeregt Ziele zu formulieren, die der Komplexität des Gegenstandes entsprechen, wird es zufriedenstellende Resultate geben. Das ist, zugegebenermaßen, keine leicht Aufgabe. Ökonomie, Ökologie, Stadt- und Raum-planung sowie soziologische Befunde sind noch lange nicht alle Parameter, die in eine solche Kooperation einfließen müssen. In eine Zusammenarbeit, die das Gegenteil von dem ist, was Günther Moewes "Innovationszirkus" nennt. Echte Innovation nämlich.

Nicht zuletzt wäre dieses gemeinsame Engagement ein höchst politischer Akt, der auf sinnvolle legislative Entscheidungen von Parlament und Landtagen Wirkung haben könnte.

Gerhard Kreutzer 2000


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